Montag, 08.06.2026 15:18

Mit auf Baustellen-Tour!

Liebend gerne entdeckt Marina neue Stadtentwicklungsgebiete – da sie schon länger nicht mehr im Donaufeld unterwegs war, wollte sie unbedingt dort mal wieder vorbei schauen.

Am 28. Mai war es soweit: Die geführte Baustellentour durch das „Quartier An der Schanze“ war eigentlich schon ausgebucht, doch Marina hatte Glück und konnte sich noch einen der letzten Plätze sichern. „Das lasse ich mir auf keinen Fall entgehen!“, dachte sie sich – schließlich ist ein Blick hinter die Kulissen eines fast fertigen Stadtteils etwas ganz Besonderes.

Treffpunkt war das GB*Stadtteilmanagement. Nach einer kurzen und informativen Einführung durch die Mitarbeiter*innen des Stadtteilmanagements ging es auch schon los. Alle Teilnehmer*innen bekamen Audioguides, sodass man trotz Baustellenlärm jedes Detail gut verstehen konnte.

Als die Gruppe das Quartier an der Ecke Dückegasse betrat, wurde schnell klar: Hier ist wirklich nicht mehr viel bis zur Fertigstellung. Viele Gebäude stehen bereits, und Marina erfährt, dass die ersten Bewohner*innen schon im Spätsommer einziehen werden. „Ein spannender Moment – wenn aus einer Baustelle ein lebendiger Stadtteil wird“, denkt sie.

Der Straßenbau ist aktuell noch voll im Gange, große Maschinen arbeiten an den letzten Abschnitten. Marina beobachtet aufmerksam, wie sich die Infrastruktur nach und nach vervollständigt – ein Prozess, den sie aus ihrem Studium der Raumplanung gut kennt, den sie aber selten so unmittelbar miterleben kann.

Besonders interessiert verfolgt sie die Ausführungen der Expert*innen, die die Tour begleiten. Mit dabei ist unter anderem der Landschaftsarchitekt Joachim Kräftner, der gemeinsam mit seinem Team einige Freiräume im Quartier geplant hat. Marina hört gebannt zu, als er von der Gestaltung der Stadtwildnis und weiteren Grünflächen erzählt. Die Idee, naturnahe Räume zu schaffen, die nicht nur schön aussehen, sondern auch ökologisch wertvoll sind, begeistert sie sehr.

Auch das Thema Naturschutz wird erwähnt: Ein Mitarbeiter der MA22 (Umweltschutzabteilung) erklärt, welche Maßnahmen im Zuge der Entwicklung eines neuen Quartiers gesetzt werden müssen, um Flora und Fauna möglichst zu schützen und zu fördern.

Zum Abschluss führt die Tour die Gruppe noch zu Bauplatz F, dem neuen Studierendenwohnheim – das VetHeim. Hier erfährt Marina spannende Details zu den Wohnmöglichkeiten für Studierende, den Konditionen und dem Angebot vor Ort. Ein Highlight für sie: Der Turnsaal des Hauses wird nicht nur den Bewohner*innen zur Verfügung stehen, sondern kann auch von Externen genutzt werden. „Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie ein Gebäude sich ins Quartier öffnen kann“, findet sie.

Während der Tour fällt Marina auf, wie bunt gemischt die Gruppe ist: Einige Teilnehmer*innen kommen aus der direkten Nachbarschaft und wollen sehen, was in ihrer Umgebung entsteht. Andere sind zukünftige Bewohner*innen, die schon jetzt neugierig auf ihr neues Zuhause sind.

„Ich bin schon gespannt, wie es hier aussieht, wenn alles fertig ist“, denkt sich Marina auf dem Heimweg – und ist sich sicher, dass sie bald wiederkommen wird, um zu sehen, wie sich das Quartier weiterentwickelt.

 / Stadtteilmanagement Donaufeld / Montag, 08.06.2026 /  0

KARTE

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN